Über uns
Wer sind wir?
Wir, die Initiatoren der Gruppe Tinnischluss - Tinnitus Selbsthilfe Reinbek, sind selbst Betroffene. Wir arbeiten eng mit der Deutschen Tinnitus-Liga e.V. (DTL) zusammen und nehmen dort regelmäßig an Schulungen teil.
Unsere Selbsthilfe wurde bereits im Jahre 2010 von Reinhardt Jennerjahn ins Leben gerufen. Unser lieber Reinhardt hat somit den Grundstein für eine gut funktionierende Selbsthilfegruppe gelegt, die seitdem unzähligen Betroffenen weiterhelfen konnte.
Reinhardt Jennerjahn war zudem über Jahre Vorstandsmitglied der DTL in Wuppertal und konnte somit für einen fruchtbaren Wissenstransfer in beiden Richtungen; zwischen uns Betroffenen und der Liga sorgen.
Wir arbeiten ehrenamtlich und sind keine Ärzte oder Psychologen, aber wir sind inzwischen „Fachleute mit eigener Erfahrung“ geworden.
Uns stehen keine Patentrezepte zur Verfügung, aber allein der Austausch mit Betroffenen, die es gelernt haben mit Tinnitus, Hörsturz, Morbus Menière, Hyperakusis oder Schwerhörigkeit gut zu leben, kann sehr hilfreich sein.
Wer kommt zu uns?
In unsere Selbsthilfegruppe kommen Betroffene mit Tinnitus, Hörsturz, Morbus Menière, Hyperakusis oder Schwerhörigkeit, bei denen nach sorgfältiger Diagnose durch den HNO-Arzt und unter Ausschöpfung therapeutischer Maßnahmen, eine kurzfristige Heilung nicht möglich ist.
In diesem Stadium fühlen sich die Betroffenen allein gelassen; sie sind enttäuscht. Angst, Hoffnungslosigkeit und Depressionen sind oft die Folgen.
Diese Betroffenen fühlen sich in unserer Selbsthilfegruppe meist gut aufgehoben.
Was sind unsere Ziele?
- Den Betroffenen in der schwierigen Anfangsphase oder während ihrer Erkrankung durch unsere Gemeinschaft beizustehen.
- Aufklärung der Betroffenen und ihrer Angehörigen.
- Beratung und Hilfe bei der Lösung schwieriger Lebenssituationen.
- Fachvorträge von Ärzten, Therapeuten, Hörgeräteakustiker und weiteren Fachleuten.
- Einfach nur reden oder Anderen zuhören können.
- Lebenseinstellungen verbessern durch gemeinsame Aktivitäten
- Austausch über literarische Neuerscheinungen und Artikel aus dem Tinnitus-Forum, der Fachzeitschrift der Deutschen Tinnitus-Liga.
- Öffentlichkeitsarbeit betreiben durch Aktionstage oder Veröffentlichungen in der Presse.
- Vor allem wollen wir allen Menschen helfen, die an Tinnitus, Hörsturz, Morbus Menière, Hyperakusis oder Schwerhörigkeit leiden, wieder ein „ruhigeres“ Leben zu führen.
Treffen der Selbsthilfegruppe
'Da kann man nichts machen' - das ist ein häufig genannter Satz von Ärzten und Therapeuten. Richtig sollte es heißen: 'Da kann ich nichts machen'.
In unserer Gruppe erfährt man, dass man doch vieles machen kann, welche seriösen Therapien es gibt und vieles mehr. Opfern Sie weder Geld noch Zeit für Smartphone-Apps. Es gibt keine Medikamente, Öle oder technische Hilfsmittel, die durch Studien und wissenschaftliche Verfahren bewiesen, den Tinnitus heilen können. Hinter all diesen Dingen stecken nur finanzielle Interessen der Anbieter.
Vertrauen Sie auf unser Wissen - wir kennen die wissenschaftlichen Erkenntnisse unseres Fachbeirats aus den führenden Kliniken Deutschlands. Dazu gehören die Charité in Berlin, die spezialisierten Schön-Kliniken, VAMED-Kliniken und viele andere Ärzte, Therapeuten und Akustiker.
Unsere Gruppe, das sind durchschnittlich 8 - 10 Betroffene, trifft sich einmal im Monat. Hier trifft man Menschen mit Tinnitus, Hyperakusis, Schwerhörigkeit und Hörsturz und kann sich mit Ihnen austauschen. Jeder hat im Laufe seines Lebens Strategien entwickelt, mit seiner Betroffenheit zu leben.
Neue Besucher sind stets willkommen (bitte hierzu vor dem erstmaligen Besuch unten anmelden).
Dieser Austausch mit anderen Betroffenen und die Moderation durch unsere Gruppenleiter führt oft schon zu einem anderen Blick auf das eigene Leiden.
Unsere Gruppenleiter werden regelmäßig durch die Deutsche Tinnitus-Liga geschult. Weiterhin sind zwei unserer Gruppenmitglieder auch zertifizierte Berater der Deutschen Tinnitus-Liga e.V. (DTL).
Wir arbeiten alle ehrenamtlich und sind selbst Betroffene.
Die Themenauswahl erfolgt sehr flexibel und kann auch kurzfristig geändert werden. Alle Teilnehmer der Gruppe sind aufgefordert, an der Themenauswahl aktiv mitzuwirken.
Neben unseren festgelegten Treffen gibt es auch Vorträge von Experten (Ärzte, Akustiker usw.), Besuche in Kliniken oder Reha-Einrichtungen sowie Veranstaltungen, um die Gruppenarbeit zu fördern. Sobald es hier zu konkreten Terminen kommt, werden diese hier angezeigt.
Der Besuch unserer Gruppentreffen sollte nicht nur einmalig erfolgen.
Regelmäßige Besuche aller Beteiligten dagegen bringen uns weiter. So kann Vertrauen und eine funktionierende Gemeinschaft unserer Gruppe fortgeführt werden. So gelingt unser Erfahrungsaustausch und es ergibt sich eine positiver Entwicklung.
Wenn Sie eine einmalige persönliche Beratung wünschen, empfehlen wir Ihnen auch die telefonische Kontaktaufnahme für ein Gespräch mit uns oder über das DTL-Beratungstelefon.
Soweit nicht anders gekennzeichnet, finden diese Termine in unserem Besprechungsraum im „Haus Altenfriede“ statt. Eine genaue Standortbeschreibung erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung.